Landschaftspflege und Lämmeraufzucht

Lammfleisch gehört zum Schafskäse dazu

Sie unterstützen mit dem Genuss unseres Lammfleisches auch die Lebensqualität der Lämmer. Denn ökologisch gehaltene Lämmer sind zwar teurer, gehören aber zur Schafsmilch und zum Schafskäse dazu!

In den letzten Jahren haben wir verschiedene Aufzuchtalternativen ausprobiert. Wir begannen mit der muttergebundenen Aufzucht. Da Schafe in der Regel 2-3 Lämmer bekommen, ist der Konkurrenzdruck am Euter der Mutter enorm und die Milch nicht immer ausreichend. Die Euter waren nach 42 Tagen oft schlecht melkbar durch Entzündungen und Verletzungen.

Die muttergebundene Aufzucht wird vor allem in ökologischen Kuhbetrieben immer beliebter. Der Unterschied ist natürlich die Milchleistung. Milchkühe wurden in den vergangenen Jahrzehnten auf ihre Milchleistung gezüchtet und geben nun viel mehr Milch als ein Kalb trinken könnte. Zudem ist es möglich eine Ammenhaltung anzubieten, so dass eine Kuh mehrere Kälber tränkt. Das lassen Kühe auch zu. Milchschafe hingegen haben nicht soviel Milch, dass sie gut 2-3 Lämmer tränken können und noch immer Milch zum Melken für die Menschen haben. So verzichten wir auf die Milchverarbeitung, was jedoch unsere finanzielle Grundlage ist. Damit wären Käse und Lammfleisch noch einmal deutlich teurer.

Aber auch der Arbeitsalltag der Lämmeraufzucht muss gut durchdacht sein. Zu Beginn mit 60 Milchschafen war es noch möglich die Lämmer mit auf den Melkstand laufen zu lassen und später wieder mit mit den Müttern zurück in den Stall. Oder auch die Lämmer durch sortieren vorher in eine Art Kindergarten zu bringen. Nun ist die Herde jedoch deutlich angewachsen, so dass 150 Schafe und somit bis zu 300 Lämmer diesen Prozess durchlaufen würden. Dies ist ein enormes Unterfangen! Wir versuchen hier noch gute Möglichkeiten umzusetzen.

Zur Zeit wird die Lämmeraufzucht nach Bedarf geregelt. Manche Schafe behalten ihre Lämmer ganz, manche behalten ein Lamm- je nach Milchmenge und Gesundheitszustand der jeweiligen Tiere. Viele Lämmer ziehen wir aber auch mit Milchtränken selber auf.

Warum wir in welcher Situation wie entscheiden, ist eine sehr komplexe Entscheidung. Um hierüber mehr zu erfahren, können Sie gerne an einer unserer Hofführungen teilnehmen. Dabei bekommen Sie einen realistischen und vollumfänglichen Einblick in die ökologische Schafmilcherzeugung.

In jedem Falle kommen alle Lämmer nach der Milchtränkezeit von 45 Tagen auf die Weiden unseres Betriebes. Denn ganz besonders wichtig ist uns, dass die Tiere auf dem Hof groß gezogen werden und wir sie hier regional vermarkten. Wir sehen unsere Verantwortung darin, Ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und das bis zum Schluß.

Unter anderem pflegen sie Naturschutzflächen und wertvolle Naturoasen, wie z.B. die Derneburger Teiche- ein beliebtes Spaziergänger Areal von der Paul-Feindt-Stiftung. Besucher*innen können verschiedenste Vögel sehr gut beobachten.

Da die Lämmer langsam mit viel Luft und Bewegung aufwachsen, benötigen sie auch einige Zeit, um schlachtreif zu sein.

In der konventionellen Aufzucht werden Lämmer in sehr engen Ställen gehalten, damit sie nicht viel Bewegung haben. Sie bekommen Kraftfutter, um schnell auf ein passendes Gewicht zu kommen. Unsere Lämmer werden mit ca. 8 Monaten geschlachtet und sind bis dahin natürlich gewachsen. Das Fleisch des ostfriesischen Milchschafs ist von Natur aus sehr zart und mild.

Wir schlachten in regelmäßigen Abständen das ganze Jahr über und nehmen immer gerne Bestellungen für frisches Fleisch entgegen. Tiefkühlware liegt meist vor. Unsere Lämmer werden zu einem reinen Schafschlachter nach Salzgitter gebracht. Das ist  nur 12 km von uns entfernt. Da die Lämmer immer mit dem Anhänger die Weiden wechseln, stellt der Transport keine Stresssituation dar. Die Verwurstung übernimmt ein Bio Metzger, der auch in unserer nahen Umgebung ist. Dort bringen wir dann lediglich das Fleisch hin.

Wir hoffen, Sie können das Fleisch genießen und bedenken, dass es ohne Lamm keine Milch und keinen Käse gäbe. Auch beim Ackerbau ist der Tierbestand in der ökologischen Landwirtschaft nicht wegzudenken. Denn der organische Dünger erhält und fördert die Bodenfruchtbarkeit. 

Du bist was Du isst- Lammfleisch und Schafskäse regional und bio

Bioland Milchschäferei

Hof im Greth GbR

Bockmühlenstr. 4a

31185 Söhlde

 

Milchschäferei: 0176-20 666 999

Käserei: 05129- 978 59 44

Fax: 05129-216 216 3

 

e-mail

hallo at hof-im-greth.de

 

Aber hier befinden sich  Schafe, Lämmer, Melkstand, Trecker, Käserei und Verkauf

 

  Hof  im  Greth GbR 

Im Greth 1 - Lesser Straße 

31185  Söhlde

 Verkauf im Hofladen: 

                         freitags 15-18 Uhr 

SB Verkauf täglich:

9-18 Uhr

 

Hofführungen immer am

1. Freitag im Monat

15-17 Uhr


DE-ÖKO-021